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< Klangvoller Pflichtspielauftakt nach langer Corona-Pause: TSG empfängt Pfedelbach
Mittwoch, 28. Juli 2021 22:19 Alter: 54 days
Kategorie: NewKat Startseite

TSG unterliegt Pfedelbach klar im ersten Pflichtspiel

Das Erstrunden-Pokalspiel im DB Regio wfv-Pokal war das erste Pflichtspiel seit mehreren Monaten. Im Pokalderby siegten die Gäste aus Pfedelbach am Ende deutlich mit 3:0. Während unsere TSG wenig Torgefahr entwickeln konnte und die "Pflichtspiel-Härte" noch vermissen ließ, zeigten sich die Gäste gewohnt effektiv. Unsere Jungs müssen bis zum Punktspielstart in 2 Wochen noch eine Schippe drauflegen.


Ganz am Ende kam es doch. „Derbysieger, Derbysieger“, tönten die Pfedelbacher nach dem Schlusspfiff und einer minutenlangen Besprechung immer wieder, während sie im Kreis über den Rasen der TSG sprangen. Unmittelbar nach dem 3:0 (3:0) waren am Samstag allerdings nicht nur viele Öhringer nach dem Erstrunden-Aus im WFV-Pokal enttäuscht am Boden, sondern auch einige ausgepumpte TSVler.

Ja, die lange Pflichtspielpause war deutlich zu sehen. Nicht nur nach den 90 Minuten, sondern auch währenddessen. „Insgesamt war das ganz in Ordnung, aber fußballerisch doch noch zu wenig – da müssen wir uns unbedingt verbessern“, sagte Pfedelbachs Trainer Michael Blondowski: „Das 3:0 sieht klar aus – für mich waren die Öhringer aber gar nicht so schlecht, auf jeden Fall besser als ein 0:3.“

Tröstende Worte, die TSG-Trainer Martin Weiß wenig interessierten: „Am Ende ist es trotzdem 0:3 ausgegangen. Wenn du so hoch verlierst, kannst du nicht sagen, dass es unverdient ist.“ Was ihm bei seiner Mannschaft im ersten Pflichtspiel besonders fehlte? „Wir waren in den Zweikämpfen insgesamt einfach zu unclever und haben viel zu wenig Torchancen herausgespielt.“ Auch das Pfedelbacher Spiel strotzte nicht vor Möglichkeiten, aber „wir waren halt vor dem Tor eiskalt. Nach ein paar Halbchancen war ja eigentlich jeder Schuss ein Treffer. Da haben wir gut und aggressiv nachgesetzt. Das war letztendlich die Konsequenz“, kommentierte Blondowski die drei TSV-Treffer innerhalb einer Viertelstunde.

Die erste Stadion-Durchsage nach dem Anpfiff war aber keine Info über einen Torschützen, sondern über das offene Impfen im KIZ direkt neben dem Otto-Meister-Stadion. Der Leiter lud die 250 Zuschauer herzlich ein, auch gerne kurz ohne Termin vorbeizuschauen. In den ersten 20 Minuten wäre das sehr gut möglich gewesen, ohne wirklich viel zu verpassen. In der 25. Minute war dann Pfedelbachs Sergen Unzer völlig ungedeckt. Nach großem Getümmel im Öhringer Strafraum war der Ball plötzlich bei ihm gelandet. Und der TSV-Kapitän verwandelte mit einem Schlenzer abgezockt zum 1:0. Danach folgte die beste Viertelstunde des guten Jens Schmidgall. Mit seinen zwei Treffern (35. und 40. Minute) sorgte der Mann des Spiels schon früh für klare Verhältnisse. Schmidgalls erstes Tor legte Julian Krämer fein auf, dem 3:0 ging ein Patzer von TSG-Keeper Patrick Bauer voraus.

„Neun Monate Pause waren ewig. Das hat man am Anfang schon gemerkt, das war eher Freundschaftsmodus. Wenn einem selbst dann im Derby trotzdem zwei Tore gelingen, ist das umso schöner“, sagte ein breit lächelnder Schmidgall später. Dass der zweite Durchgang recht zäh werden dürfte, hatte er früh geahnt: „Nach dem 3:0 war es klar, dass die zweite Halbzeit für die Zuschauer wahrscheinlich nicht so schön wird.“ Wieder gab es in der Pause die Einladung, bei Bedarf doch gerne das Impfzentrum nebenan zu besuchen. Und wieder wäre den Fans in Abwesenheit nur recht wenig entgangen.

„In der zweiten Halbzeit ist nicht mehr viel passiert. Wir haben konsequent verteidigt und immer wieder für Entlastung gesorgt“, beschrieb Michael Blondowski die wenigen Nadelstiche seiner Pfedelbacher. Fast gänzlich ungefährlich blieben die Öhringer. „Der Gegner ist kompakt gestanden, da fehlen uns vorne noch die Lösungen“, gestand Martin Weiß. Die beste TSG-Chance bot sich nach einem Freistoß, den Masour Ceesay knapp über den Kasten köpfte. „Wenn wir das 1:3 machen, wird es vielleicht nochmal ein anderes Spiel“, sagte Weiß. Doch seine Öhringer machten zu wenig.


 

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