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Sonntag, 21. Februar 2021 23:50 Alter: 9 days
Kategorie: NewKat Startseite

Planungen für die Saison 21/22 schreiten voran - Daniel Alankus kehrt als Co-Spielertrainer zur TSG zurück

Auch wenn die Planungen wegen dem unsicheren weiteren Verlauf der aktuellen Saison 20/21 schwer fallen, nimmt das Gerüst unseres Teams kontinuierlich Form an. Neben den beiden Winterzugängen Dennis Schorn und Sebbe Hack hat Daniel Alankus als spielender Co-Trainer für die neue Runde zugesagt. Dani trug bereits das TSG-Trikot und war Teil des Teams, das den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hat. Welcome back, Dani!


„Wir machen es step by step, gehen immer einen Schritt weiter und versuchen die Zusagen für die neue Saison zu erhöhen“, sagt der Sportliche Leiter Wolfgang Guja. „Es sieht ganz gut aus.“ 16, 17 Spieler haben auch für die nächste Spielzeit bereits ihr Ja-Wort gegeben. Unabhängig von der Spielklasse. Und mit der Rückkehr von Daniel Alankus als spielender Co-Trainer hat Guja zumindest eine Baustelle geschlossen. „Es war ein Posten, den wir besetzen wollten“, sagt der Sportliche Leiter. „Und gleichzeitig bekommen wir eine Verstärkung für die Offensive.“

Alankus verließ die TSG Öhringen nach dem Verbandsliga-Abstieg und versuchte sich beim SV Dimbach (Kreisliga A1) als Spielertrainer. In gleicher Funktion ist er bis zum Ende der aktuellen Saison beim Unterländer Bezirksliga-17. FV Wüstenrot aktiv. Mit Kevin Müller und Kevin Alankus spielen außerdem zwei weitere ehemalige Öhringer beim FVW. Guja hält sich aber bedeckt, was eine mögliche Rückkehr weiterer Spieler anbelangt.

„Er kennt den Verein, hat ein gutes Netzwerk und hat nun auch Erfahrung als Trainer gesammelt“, sagt Guja über den Rückkehrer. „Für uns kann er ein absoluter Gewinn werden. Mit 28 Jahren kann er noch ein paar Jahre Fußball spielen. Wichtig ist, dass das Miteinander im Trainerteam gut funktioniert.“

Und noch etwas hat ihn dazu bewogen, den Kontakt aufzunehmen: „Da bekommt man auch etwas Stimmung in die Kabine. Es geht auch darum, etwas bunter, frecher zu sein. Mit der notwendigen Ernsthaftigkeit natürlich.“ Noch dazu tut ein erfahrener Spieler auf dem Platz der insgesamt eher jungen Truppe gut. Zumal die Zukunft von Ramazan Kandazoglu und Joachim Rup noch offen ist. Ebenfalls ein leichtes Fragezeichen stehen hinter dem Verbleib von Philipp Schropp – bei ihm geht es in erster Linie um eine mögliche berufliche Veränderung.

Verlängert haben aber Yannick Jankowski und Torhüter Patrick Bauer. „Das ist trotzdem eine der Baustellen, die ich noch zu schließen habe“, sagt Guja. Denn ein zweiter Keeper fehlt noch. So wird zum Rest der Saison Torwarttrainer Ruben Götz als Backup herhalten. Eine langfristig praktikable Lösung ist dies aber nicht. Außerdem setzt die TSG wie schon in den vergangenen Jahren auf Spieler aus der eigenen Nachwuchsschmiede. Umso wichtiger sind trotzdem die erfahrenen Korsettstangen. Bleibt eben noch die Frage, wie es mit dieser Saison weitergeht. „Die Szenarien werden immer weniger. Anfang, spätestens Mitte April muss ja mit dem Mannschaftstraining begonnen werden, wenn der anvisierte 9. Mai als spätester Restart-Termin klappen soll“, sagt Guja. „Die Zahlen werden zwar besser, doch die Mutationen machen Sorgen. Sollte nochmal ein Rückschlag kommen, sehe ich es als wahrscheinlich an, dass die Saison annulliert wird. Es muss aus meiner Sicht alles zusammenpassen und glatt laufen, dass wir schnell aus dem Lockdown kommen und die Vorrunde noch gespielt werden kann. “

Keine Frage, den Öhringern wäre eine Annullierung der Saison recht. Denn dann bekämen sie die dritte Möglichkeit, den Landesliga-Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Durch die Regelung, dass es keine Absteiger gab, blieben sie bereits vergangene Runde in der Landesliga. In dieser Spielzeit stehen sie mit erst drei Punkten nach elf Spielen auf dem letzten Platz.

Sollte es bei den sechs geplanten Absteigern bleiben, scheint das Unternehmen Klassenerhalt bei noch sieben ausstehenden Partien fast aussichtslos. Auch wenn mit Sebastian Hack und Dennis Schorb zwei Verstärkungen schon im Winter zur TSG wechselten. Doch die beiden fallen unter die Kategorie Spieler, für die Guja im Falle eines Restarts ein großes Risiko sieht, da sie aus Verletzungen kommen. „Ein lange Pause und eine kurze Vorbereitungszeit, sowie viele Spiele, das beißt sich. Es ist sehr schwierig und ist auch gefährlich, was Verletzungen angeht“, sagt Guja. Er hofft, dass es mindestens vier Wochen Vorbereitungszeit gibt, sollte es wirklich nochmal mit dieser Saison weitergehen.


 

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