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Samstag, 7. März 2020 10:56 Alter: 160 days
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Hohenlohe-Derby gegen die SG Sindringen/Ernsbach

Bei Klick auf die Überschrift geht's zum Vorbericht aus der HZ. Spielbeginn ist um 15.30 Uhr.


Marius Müller kennt das Otto-Meister-Stadion nur zu gut. Der aktuelle Trainer des Landesligisten SG Sindringen/Ernsbach trainierte einst die TSG Öhringen, führte den Club zum Bezirkspokalsieg und anschließend von der Bezirksliga in die Verbandsliga. Vielleicht war dies sogar ein Schritt zu viel. Denn seit dem Ausflug ins württembergische Oberhaus steckt die TSG in einer Negativspirale. Es droht zum Ende dieser Saison der Gang zurück in die Bezirksliga. Öhringen steht derzeit am Ende der Landesliga. Schützenhilfe vom ehemaligen Trainer ist dabei nicht zu erwarten. Die SGSE steckt ebenfalls in einer prekären Lage, ist Tabellen-14. und benötigt selbst jeden Punkt, um in der Liga zu bleiben.

Müller ist seit seinem Weggang vor rund zwei Jahren am Samstag um 15 Uhr beim Landesliga-Keller-Derby gegen die TSG Öhringen zum ersten Mal wieder bei einem Pflichtspiel zu Gast im Otto-Meister-Stadion – abgesehen von Auftritten mit den Alten Herren des SC Michelbach/Wald als Spieler. „Ich freue mich darauf, alte und bekannte Gesichter vom Verein und Umfeld zu sehen“, sagt Müller. Die Spieler kennt er indes kaum noch. In den vergangenen zwei Jahren sind mit Philipp Schropp und Yannick Jankowski nur zwei Spieler sowie Co-Trainer Andreas Hofmann und Torwart-Trainer Ruben Götz von seinem ehemaligen Kader übriggeblieben. Dafür stehen im Team der SGSE mit Stefan Grötsch, Markus Herkert und Steffen Pscheidl (derzeit verletzt) neben Müller drei ehemalige Öhringer.

„Die Brisanz des Spiels kommt eher durch die Tabellensituation zustande“, sagt Müller. „Nicht, weil es ein Derby ist.“ Denn schon nach dem Hinspiel-1:1 sagte SGSE-Kapitän Thilo Baier: „Es war komisch. Es heißt zwar Derby. Aber das trifft nur darauf zu, dass die Orte nicht weit auseinanderliegen. Man kennt doch keinen Gegenspieler, da kommt kein richtiges Derbygefühl auf.“

So schiebt Müller den Druck durchaus seinem Ex-Club zu: „Die haben bereits zwei Kellerduelle in diesem Jahr verloren und sind vier Punkte hinter uns.“ Auf das Öhringer 0:2 gegen Pflugfelden folgte ein 1:4 bei Salamander Kornwestheim. Die SGSE verlor ihrerseits 1:2 gegen den TV Oeffingen – eher unglücklich. „Wir sind beide negativ ins Jahr gestartet. Aber wenn wir gewinnen sollten, sind wir am Mittelfeld wieder dran“, sagt Müller. „Ich denke, dass es ein umkämpftes Spiel werden wird, Die Rivalität ist aber nicht so extrem, da sich die Spieler nicht so kennen. Das war zu Bezirksliga-Zeiten etwas anders.“ Vor zwei Jahren, in der Winterpause des Öhringer Verbandsliga-Abstiegs, trat Wolfgang Guja die Müller-Nachfolge an. Mit dem Team ging er in die Landesliga, schaffte da vergangene Saison den Klassenerhalt, ob es dieses Jahr erneut gelingt, ist fraglich. Wie Müller gibt auch Guja am Saisonende sein Amt ab, bleibt der TSG aber als Sportlicher Leiter erhalten. Nur zu gerne würde er Martin Weiß bei dessen Rückkehr zur TSG einen Landesligisten übergeben. Damit dies gelingt sind die Öhringer im Derby beinahe schon zum Siegen verdammt. Sonst wird der Abstand langsam zu groß.

 „Leider stehen beide Mannschaften auf Abstiegsplätzen. Sonst wäre sicher mehr Selbstvertrauen vorhanden. So wird viel von der kämpferischen Einstellung abhängen“, sagt Guja. Gerne würden die Öhringer auf dem Rasenplatz spielen, die Witterungsverhältnisse lassen dies aber wohl nicht zu. „Die Lage ist nun schon prekär“, sagt Guja. „Auch weil wir schon zweimal gepatzt haben. Das darf auf jeden Fall nicht wieder passieren. Wir wollen die ersten Punkte 2020 einfahren.“

So hofft er in erster Linie auf Fehlervermeidung. „Die Jungs wollten sich auch am Dienstag nach dem Training noch mal zusammensetzt und über die Situation reden“, sagt Guja. „Wir brauchen jedenfalls mehr Emotionen und auch eine bessere läuferische Einstellung. Die Taktik ist in unserer Situation sekundär. Klar ist, dass bei Sindringen/Ernsbach eine gewisse Qualität vorhanden ist, wenn ich an Fabio Roth, Christian Baier oder Robin Winkler denke. Der Schlüssel für uns werden Kampf, Leidenschaft und Emotionen sein.“


 

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