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Donnerstag, 14. Mai 2020 07:55 Alter: 54 days
Kategorie: NewKat Startseite

Baden-Württembergische Verbände schlagen Saisonabbruch zum 30. Juni vor

Fußball-Training in Kleingruppen und ohne Körperkontakt ist in Baden-Württemberg seit Montag zwar wieder erlaubt. Von richtigem Fußball sind die ersten kleinen Schritte zurück in Richtung Normalität allerdings noch ganz weit entfernt. Deshalb setzen die Amateurfußballer in Baden-Württemberg auf einen klaren Schnitt – und ein Saisonende zum 30. Juni. Für unsere TSG würde das bedeuten, dass wir auch in der Saison 20/21 in der Landesliga spielen dürfen, obwohl unsere Jungs auf dem letzten Tabellenplatz stehen und das mit einigem Abstand auf die Nichtabstiegsplätze.


Die Entscheidungen, ob der Vorschlag der Verbände Baden, Südbaden und Württemberg angenommen wird, werden erst auf den jeweiligen außerordentlichen Verbandstagen fallen, die am 20. Juni stattfinden. Dabei kommen nur die zwei vorgestellten Modelle zur Abstimmung: neben dem bevorzugten Abbruch-Szenario gibt es den Alternativvorschlag einer Saisonfortsetzung im Herbst (ab dem 1. September). Der Gedanke dahinter: Die Saison soll erst dann gewertet werden, wenn alle Spiele absolviert sind. Niemand kann allerdings derzeit sagen, wann es wirklich weitergehen kann. Weitere Nachteile dieser Lösung wären: Aufsteiger könnten eventuell erst feststehen, wenn die höhere Liga schon wieder mit ihrer Spielzeit begonnen hat (beispielsweise die Regionalliga Südwest). Außerdem drohen dann andere Wettbewerbsbedingungen durch Sommer-Transfers und veränderte Spielerkader.

 

 

Wie sieht der bevorzugte Beschlussvorschlag konkret aus?

Es gibt von der Kreisliga B bis zur Verbandsliga nur einen direkten Aufsteiger, der Abstieg ist in allen Ligen ausgesetzt. Die direkten Aufsteiger werden durch einen Quotienten ermittelt. Dieser errechnet sich wie folgt: Erzielte Gewinnpunkte geteilt durch ausgetragene Partien. Der Verein mit dem höchsten Quotienten steigt auf. Die Verbände halten diese Methode für fairer als das Heranziehen der Hinrundentabelle, weil so mehr absolvierte Partien in die „Endtabelle“ einfließen. Aufstieg via Relegation wird es nicht geben. Denn: Eine Platzierung, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigt, sei nur eine Aufstiegschance, argumentieren die Verbände. „Auch die von uns präferierte Lösung hat Nachteile“, gesteht Ronny Zimmermann als Präsident des Badischen Fußballverbandes. Klar ist allen Beteiligten zudem: „In jedem Szenario gibt es die Möglichkeit, verklagt zu werden“, sagt Frank Thumm als Hauptgeschäftsführer des Württembergischen Fußballverbandes (WFV). Beim präferierten Modell soll die Rechtssicherheit wohl am größten sein. Die WFV-Vereine haben nun eine Woche Zeit, per E-Mail an Thumm Stellung zu beziehen, ehe am 20. Juni beim Verbandstag abgestimmt wird.

 

Wer sind die Gewinner? Wer die Verlierer der favorisierten Regelung?

Gewinner sind alle Aufsteiger – und potenziellen Absteiger, denn sie bleiben drin. Egal, wie abgeschlagen sie in der aktuellen Tabelle positioniert sind. Verlierer sind jene Teams, die knapp am Aufstieg scheitern, denn ohne Relegation erhalten sie keine zweite Chance auf den Sprung nach oben.

 


 

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