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< Derbytime: Die 1. Mannschaft reist nach Sindringen
Montag, 2. September 2019 23:15 Alter: 44 days
Kategorie: NewKat Startseite

1. Mannschaft spielt zum 3. Mal 1:1 // 2. Mannschaft gewinnt auch ihr 2. Spiel

Unsere 1. Mannschaft trennt sich auch im 3. Saisonspiel 1:1 von der SG Sindringen/Ernsbach. Patrick Abele brachte unser Team kurz vor der Halbzeit mit 1:1 in Führung. Die Gastgeber konnten allerdings kurz nach der Pause den Ausgleich erzielen, was auch den Endstand im Derby bedeutete. Ein Ergebnis, dass keinem der beiden Teams so richtig weiterhilft. Die neu gegründetet SGM Bretzfeld/Öhringen II konnte beim FV Künzelsau auch das 2. Saisonspiel erfolgreich gestalten. Das goldene Tor erzielte Tolgay Odunci nach Vorarbeit von Martin Kupka. Unsere Erste empfängt am Samstag mit dem SV Kaisersbach einen weiteren Aufsteiger im Otto-Meister-Stadion. Die Zweite bestreitet ihr Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den TSV Kupferzell.


Zufriedene Gesichter gab es keine. Die Öhringer fassten sich an den Kopf, ließen sich enttäuscht auf den Sindringer Rasen fallen. Die Spieler der SG Sindringen/Ernsbach fassten sich an den Kopf und trotteten in Richtung Spielfeldrand. Das 1:1 im Landesliga-Derby war für beide Teams eine Enttäuschung. Und das ist ein Indiz dafür, dass das Unentschieden unter dem Strich zwar in Ordnung ging, für beide aber auch der Sieg möglich gewesen wäre.

So warten beide Mannschaften noch auf den ersten Saisonsieg. „Im Grunde war es gerecht, aber es ist zu wenig. Mit Unentschieden kommt man hinten nicht raus“, sagte Michael Salm, der Sportliche Leiter der SGSE. Lange noch stand er nach Spielschluss mit Kapitän Thilo Baier zusammen und diskutierte. „Die waren nicht besser als wir. Mit dem Spiel kann ich irgendwie nichts anfangen“, sagte Baier. Jede Mannschaft hatte ihre Schwächephasen. Jede Mannschaft hatte ihre Drangphasen. Dazwischen war es in der zweiten Halbzeit sehr zerfahren.

„Es war komisch“, meinte Baier. „Es heißt zwar Derby. Aber das trifft nur darauf zu, dass die Orte nicht weit auseinander liegen. Man kennt doch keinen Gegenspieler, da kommt kein richtiges Derbygefühl auf.“ Getrübt wurde die SGSE-Laune zusätzlich durch die schwere Knie-Verletzung von Julian Winkler. Er wird wohl der nächste Langzeitverletzte bei der SG Sindringen/Ernsbach sein.

TSG-Trainer Wolfgang Guja drückte es so aus: „Das einzig Positive des Spiels ist, dass wir das Derby nicht verloren haben.“

Die SGSE hatte gleich in der dritten Minute eine Großchance durch Robin Winkler. Danach übernahm Öhringen langsam die Spielkontrolle und war in der ersten Halbzeit auch etwas tonangebend. Sindringen/Ernsbach hatte mit den schnellen Außen so seine Schwierigkeiten. Doch die ganz großen Möglichkeiten blieben zunächst aus. So verfehlte Cedric Weyreter (32.) das Gehäuse nur knapp. Auf der anderen Seite lenkte TSG-Torhüter Tobias Söhner einen Freistoß von Thilo Baier gerade noch um den Pfosten. Dann gingen die Gäste mit 1:0 in Führung. Weyreter hatte sich über links durchgesetzt, seine Hereingabe spitzelte Amin Yazji in den Rückraum, wo Patrick Abele (41.) abzog und die Führung erzielte.

Nach der Pause übernahm die SGSE die Initiative. Mansour Ceesay brachte Yannick Lotfi zu Fall. Fabian Kollmar (49.) legte sich den Ball zum Freistoß zurecht und traf genau in den Winkel – 1:1. In der 58. Minute entschärfte SGSE-Torwart Stefan Grötsch noch einen Freistoß von Antonio Della Rocca.

Dann lief auf beiden Seiten nicht mehr allzu viel zusammen. Die klaren Aktionen blieben aus. Die Partie wurde zerfahren. Eine Flanke von Kollmar geriet dann in der 70. Minute einen Tick zu hoch für Christian Baier, der keinen Druck mehr hinter den Ball brachte. Zwei Minuten später flog noch ein Fernschuss von Lukas Endreß am TSG-Kasten vorbei. Das war es dann auch.

„In der ersten Halbzeit war es o.k., wie wir gespielt haben, in der zweiten Halbzeit nicht“, sagte Guja. „Da haben Laufwege und Anspielstationen gefehlt.“ Der Schwung war auf einmal weg. „Das ist zu wenig für die Landesliga. Wir haben die Momente in der ersten Halbzeit nicht genutzt. Man hat ja gesehen, dass die Probleme hatten zuzustellen. Wir haben in der zweiten Halbzeit dann zu wenig gemacht. Im Endeffekt müssen wir das Spiel nach der Führung viel besser kontrollieren.“ Doch große Spielkontrolle hatte an diesem Tag keine der beiden Mannschaften.


 

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