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Mittwoch, 16. September 2020 08:39 Alter: 36 days
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1. Mannschaft empfängt Pfedelbach: DAS Derby unter Flutlicht

Es wird kein gewöhnliches Spiel. Ein Derby mit besonderen Rahmenbedingungen. Zum ersten Mal wird ein Pflichtspiel auf dem Rasenplatz des Otto-Meister-Stadions heute Abend um 19 Uhr unter Flutlicht stattfinden. Vor dem Landesliga-Nachbarschaftsduell gegen den TSV Pfedelbach wird die neue Lichtanlage offiziell vom Öhringer Oberbürgermeister Thilo Michler eingeweiht. Zwar sind die Masten bereits seit März betriebsbereit, doch durch die Corona-Zwangspause waren die Lampen lediglich im Training in Betrieb. Außerdem nutzen die TSG Öhringen und die Stadt die Gelegenheit, Leichtathletin Laura Müller für ihre beiden deutschen Meistertitel zu ehren.


Circa die Hälfte der verfügbaren Karten wurde im Vorfeld des Derbys reserviert. Die restlichen gut 200 Eintrittskarten können an der Tageskasse zwischen 18 und 19.15 Uhr erworben werden. Aufgrund der Corona-Verordnung Sport muss die TSG die Kassen schließen sobald 420 Zuschauer registriert sind. Im Bereich der Kasse muss der Mindestabstand eingehalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auf der Homepage der TSG-Fußballer www.tsg-oehringen-fussball.de ist zudem das für das Derby gültige Hygienekonzept und Kontaktformular abrufbar.

„Es ist ein Derby, für die Vereine und Spieler etwas Besonderes“, sagt Öhringens Trainer Martin Weiß. „Wenn ich es richtig im Kopf habe, gingen die letzten alle an Pfedelbach.“ Richtig. Der letzte TSG-Sieg in den Nachbarschaftsduellen war 2016 (3:1). Seitdem gewann Pfedelbach vier Mal: 2:0, 3:0, 3:1, 3:0. „Von daher wird es mal wieder Zeit, ein Derby siegreich zu gestalten“, sagt Weiß. „Für mich als Trainer sind einfach drei Punkte wichtig und dass wir wieder einen Schritt nach vorne machen. Pfedelbach ist ja auch eine Mannschaft auf unserem Level.“ Das belegen die nackten Zahlen: Pfedelbach (16.) holte in den ersten fünf Spielen vier Punkte, Öhringen (17.) drei. Der Derbysieger kann sich also etwas in Richtung Mittelfeld orientieren.

Die Mannschaften kennen und schätzen sich trotz aller Rivalität. „Klar ist es ein Spiel, das mit Sicherheit jeder gewinnen will. Aber es ist in keinster Weise böses Blut dabei. 90 Minuten lang gibt es mit Sicherheit Feuer auf dem Platz. Aber danach können wir ein Bierchen zusammen trinken“, sagt Weiß. „Der Ausgang des Spiels entscheidet nicht darüber, wie es am Ende der Runde aussieht.“

Weiß spielte ein halbes Jahr mit dem Pfedelbacher Trainer Michael Blondowski zusammen. In Öhringen. „Es war für mich ein schönes halbes Jahr“, sagt Weiß. „Ich bin in der Winterpause dazu gekommen. Josch Sailer war damals Trainer.“ Die Öhringer spielten eine starke Rückrunde und schafften noch den Klassenerhalt. Die Geschichte spielte sich vor zehn Jahren ab. „Im Jahr darauf war es dann meine erste Station als Spielertrainer“, sagt Weiß. Und mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: „Blondi (Michael Blondowski) ging dann nach Bretzfeld. Wahrscheinlich wollte er unter mir nicht Fußball spielen.“ Vier Jahre blieb Blondowski in Bretzfeld bevor er sich dem TSV Pfedelbach anschloss, bei dem er später zum spielenden Co-Trainer und nun seit dieser Saison zum Spielertrainer wurde. Allerdings kann er dem Team derzeit auf dem Feld nicht helfen und wird im Sturmzentrum schmerzlich vermisst, da mit Marco Rehklau und Julian Krämer zwei weitere Angreifer noch eine Weile pausieren müssen. „Wir haben gute Erinnerungen an das Stadion aus dem WFV-Pokal-Spiel gegen Löchgau“, sagt Blondowski. Im ersten Pflichtspiel nach der Corona-Zwangspause trugen die Pfedelbacher ihr Heimspiel im Otto-Meister-Stadion aus. „Ich hatte ja noch nie in Öhringen ein Flutlichtspiel auf dem Rasen“, sagt Blondowski über die reizvolle Atmosphäre. „Die Tabellensituation ist die gleiche wie in den letzten Jahre auch“, sagt der Pfedelbacher Coach. „Beide stehen unten drin. Ich hoffe aber auch auf ein fußballerisch besseres Spiel als in den letzten Derbys. Die waren nicht immer ein Leckerbissen.“ Dann fügt er doch noch hinzu: „Primär geht es für uns aber darum, das Spiel zu gewinnen. Wenn wir das schaffen, ist das Fußballerische aber nebensächlich. Wir sind heiß.“

Er warnt vor Ramazan Kandazoglu („das ist ein Ausnahmespieler“) und dazu haben sie eine gute Achse mit Torhüter Ruben Götz und den Innenverteidigern bis ins Mittelfeld. Was beide Teams gemeinsam haben: Sie taten sich in dieser Saison bisher schwer mit dem Toreschießen. Öhringen traf in fünf Spielen immerhin fünf Mal, Pfedelbach gar nur drei Mal. „Nach unseren bisherigen Ergebnissen bin ich vorsichtig mit einer Kampfansage. Die gibt es vielleicht in der Rückrunde“, sagt Blondowski.


 

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