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< TSG will gegen SV Allmersbach die ersten Punkte holen
Donnerstag, 26. August 2021 09:27 Alter: 54 days
Kategorie: NewsKat 1. Mannschaft

4. Spieltag Saison 2021/22

TSG - SV Allmersbach 3:10


Die TSG Öhringen kassierte am Samstagmittag auf heimischem Grund eine deutliche 3:10-Niederlage gegen den SV Allmersbach. Und das wohl gemerkt nicht gegen eine Spitzenmannschaft, sondern gegen ein Team, das bis dahin ebenso ohne Punktgewinn war, verunsichert auftrat und am Ende der Saison eher im hinteren Tabellenbereich zu finden sein wird. So fand TSG-Trainer Martin Weiß ungewohnt klare Worte: „Die Vorbereitung war über die letzten Trainingswochen nicht zufriedenstellend. Aber so wie wir uns heute präsentiert haben, war es dem Verein gegenüber und den Leuten, die seit zig Jahren hier tätig sind und im Hintergrund so viel arbeiten, damit es die Spieler gut haben, eine Frechheit. Der Verein, die Abteilung hat so eine Leistung nicht verdient.“ Es war die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentierte, die Weiß und auch andere Verantwortliche ärgerte. „Man kann mit Sicherheit Spiele verlieren, aber es kommt darauf an, wie“, sagte Weiß. „Und das gegen eine Mannschaft, mit der wir auf Augenhöhe sein sollten. Es ist schwer, das in vernünftige Worte zu fassen.“

Dabei begann es für die TSG nach Maß. Patrick Abele gewann schon nach einer halben Minute einen Pressschlag gegen Torhüter Dario Nieswandt und schob zur 1:0-Führung ein. Das Tor gab auch Sicherheit. Eine Viertelstunde war Öhringen das bessere Team. Allmersbach war die Verunsicherung deutlich anzumerken. Aber die Gastgeber machten nichts aus ihrer Überlegenheit.

Und nach dem ersten Rückschlag kamen sie vollkommen aus dem Tritt und müssen sich die Frage gefallen lassen, wie man ein Spiel so aus der Hand geben kann. Nach einer Viertelstunde segelte ein Ball hoch in den Strafraum und Yannick Jankowski verlängerte ihn unglücklich ins eigene Netz. Es war ein Wirkungstreffer. Öhringen war nun völlig von der Rolle, gewann keine Zweikämpfe mehr, ließ große Lücken im Mittelfeld und machte Allmersbach das Toreschießen einfach. Marius Weller erzielte in der 17. Minute das 2:1 der Gäste. Ganz einfach über wenige Stationen durch die Mitte. Nick Rühle legte in der18. Minute das 3:1 nach. Und wieder Weller sorgte in der 21. Minute für das 4:1. Die TSG hatte sich innerhalb von fünf Minuten vier Tore einschenken lassen und in dieser Phase die Partie verloren. Völlig unverständlich nach dem guten Beginn. Denn auf einmal liefen die Gastgeber nur noch hinterher, gewannen kaum noch Zweikämpfe. Es war bereits zu spät, als die TSG wieder in der Partie war. Vielleicht hätten sie sich noch einmal aufgebäumt, wenn Sebastian Hack (40.), der mit seinem Seitfallzieher an Nieswandt scheiterte, oder Jonas Dietscher, der im Nachschuss nur den Pfosten traf, erfolgreich gewesen wären. So ging es mit einem 1:4 in die Pause. Kim Steffen Schmitt (57.) erhöhte per Foulelfmeter auf 5:1. Danach traf Kevin Alankus (61.) zum 2:5, doch schon im Gegenzug fiel das 2:6. Wieder war Öhringen in der Rückwärtsbewegung zu schläfrig. Es ist eben eine Frage der Einstellung, des Willens, sich in so einem Spiel, dann nicht abschießen zu lassen.

Aber es gab keine Abstimmung mehr, kaum Gegenwehr und ganz große Lücken. Und so folgten noch vier Treffer der Gastgeber und ein schönes Freistoßtor von Sebastian Hack, das nicht mehr als eine Randnotiz war.

„Das war historisch“, meinte der Sportliche Leiter Wolfgang Guja. „Wir bekommen zu viele Gegentore durch das Zentrum. Wir verteidigen im Mittelfeld viel zu schlecht. Das Wort kompakt darf man da gar nicht in den Mund nehmen. Das trifft uns schon. Das ist bitter gegen den Vorletzten. Aber wenn man den Gegner in der Landesliga so spielen lässt, dann nimmt er einen eben auseinander. Auch die, die da sind müssen das Spiel gegen den Ball umsetzen. Ich hätte mir so etwas nicht im Traum vorstellen können. Auch nicht das Thema Urlaub, dass eine so große Anzahl von Spielern weg sind. Wir brauchen eine fitte Mannschaft, die im Kollektiv funktioniert.“ Davon sind die Öhringer im Moment ganz weit weg.

„Nach so einem Auftritt muss sich jeder selbst hinterfragen“, sagte Weiß. „Die Grundtugenden Leidenschaft, Teamgeist, Zweikampfverhalten lassen wir völlig vermissen.“

TSG Öhringen: Brutzer, Hasenauer, Hack, Helming, Dietscher (70. Meimhold), Frank, Ceesay (63. Redzic), Jankowski, Abele, Krenkler (18. Alankus), Walter.

 


 

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