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< 1. Mannschaft: Extrem wichtiges Heimspiel gegen Schornbach am Samstag um 16 Uhr
Sonntag, 28. Mai 2017 21:16 Alter: 55 days
Kategorie: NewsKat 1. Mannschaft
Von: Lisette Keller

29. Spieltag

TSG I - TSV Schornbach 2:0


Die Sieger fühlten sich für kurze Zeit wie Verlierer. Mit 2:0 besiegte die TSG Öhringen den TSV Schornbach. Der Landesliga-Tabellenführer verteidigte den Platz an der Spitze und hat sich den Matchball am letzten Spieltag der Saison erkämpft. Und doch herrschte eine gewisse Ernüchterung, Kopfschütteln, Ungläubigkeit. Kaum einer konnte fassen, was parallel zum eigenen Spiel in Rutesheim passiert war. Zehn Minuten vor dem Ende der Partie planten die Öhringer Verantwortlichen schon eine spontane Meisterfeier. Denn in der 78. Minute erzielte Yannick Härter das 4:1 für Pflugfelden gegen Rutesheim. Auf beiden Plätzen schien alles gelaufen zu sein. Die TSG Öhringen war in diesem Moment Meister. Vier Punkte Vorsprung. Öhringens Oberbürgermeister Thilo Michler machte sich bereits Gedanken über einen möglichen Empfang. Der Sportliche Leiter Jürgen Birkert eilte zu Trainer Marius Müller, um ihm die frohe Kunde zu überbringen. Doch noch bevor er ihn erreicht hatte: Ernüchterung. Daniel Elfadli (81.) und Raphael Schneider (83.) verkürzten auf 3:4. Dabei spielte Rutesheim doch ab der 35. Minute in Unterzahl.

„Das ist schlimmer als bei Hitchcock“, meinte Birkert. Mehr Drama geht in einem Fernduell kaum. Doch es sollte für Öhringen noch schlimmer kommen. In der ersten Minute der Nachspielzeit glich Elfadli aus. „Öhringen muss doch nochmal den Sekt zumachen“, war im Fupa-Liveticker zu lesen. Und in der 94. Minute fiel durch ein Eigentor des TV Pflugfelden sogar noch das 5:4 für Rutesheim. „So ein Spiel sieht man in hundert Jahren einmal. Hier gab es alles. Der letzte Einwurf wird von Elfadli verlängert und vom eigenen Mann ins Tor geköpft. Jetzt kommt’s doch zum großen Finale nächste Woche“, hieß es im Liveticker. „Das ist etwas wie bei Schalke. Wir waren der Zehn-Sekunden-Meister“, meinte Birkert. Und doch ist etwas anders. Die TSG kann immer noch aus eigener Kraft Meister werden.

„Das ist ärgerlich“, meinte Trainer Müller. „Aber zumindest Platz zwei ist jetzt sicher.“ Am letzten Spieltag trifft Öhringen auf Schwaikheim, im Fernduell spielt Rutesheim in Schornbach.

Die Öhringer erfüllten nach zuletzt zwei bitteren Niederlagen ihre Hausaufgaben. Gegen Schornbach zeigten sie sich von ihrer starken Seite. Aggressiv, mit viel Tempo und Zug zum Tor. Die Gäste wirkten am Samstagmittag etwas überfordert. Schon nach drei Minuten hätte es 2:0 stehen können, doch Daniel Alankus (2.) und Alexander Overcenko vergaben ihre Möglichkeiten zunächst. Später sollten sie es besser machen. Alankus (9.) sorgte nach einer schönen Vorbereitung von Johannes Bemmerer über die linke Seite fürs 1:0. In der 12. und 22. Minute verpasste Alankus die Möglichkeiten zum 2:0, in der 27. Minute war es Overcenko. Er traf dann aber in der 31. Minute. Dieses Mal hatte Alexander Jordan die Szene über rechts vorbereitet.

Nach der Pause ließ es die TSG Öhringen etwas langsamer angehen, hatte viel Ballbesitz und ließ den Gegner laufen. Die eine oder andere Möglichkeit, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, wurde noch vergeben. Was folgte, war ein verhaltener Jubel – mittlerweile hatten alle mitbekommen, was sich in Rutesheim abgespielt hatte. „Schön, dass wir gewonnen haben, schade, dass es doch noch nicht gereicht hat“, meinte Trainer Müller.

Aber auf der anderen Seite hatte kaum einer daran geglaubt, dass der Titelkampf an diesem Wochenende bereits entscheiden werden könnte. „Wir wussten, dass wir noch zwei Endspiele haben“, meinte Geburtstagskind Johannes Bemmerer. „Wir haben uns auf unser Spiel konzentriert. Wir wussten nicht, wie es in Rutesheim steht. Auch in der Halbzeit nicht. Nächste Wochen müssen wir jetzt eben die nächsten drei Punkte holen.“ Die Leistung der TSG sorgte für Zuversicht. „Das war schon souverän, wir haben nur wenig zugelassen. Aber wir müssen das jetzt aus den Köpfen bekommen“, sagte Marius Müller.


 

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