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< Hohenlohe-Derby gegen die SG Sindringen/Ernsbach
Montag, 9. März 2020 22:29 Alter: 158 days
Kategorie: NewsKat 1. Mannschaft

18. Spieltag Saison 2019/20

TSG - SG Sindringen/Ernsbach 0:2


Verhaltene Freude statt Partystimmung. Musik dröhnte aus der Kabine der SG Sindringen/Ernsbach im Otto-Meister-Stadion. Daneben war es hinter der verschlossenen Türe ruhig. Nach der 0:2-Derby-Niederlage ist die TSG Öhringen der Bezirksliga einen Schritt weiter nähergekommen, als es dem Landesliga-Schlusslicht lieb ist. Zwar ist die SG Sindringen/Ernsbach auf dem vermeintlichen Relegationsplatz zwölf nur sieben Punkte entfernt, doch es sind eben mindestens vier Teams, die die TSG bis zum Saisonende noch überholen muss, um eine Möglichkeit auf den Klassenerhalt zu haben. Eine schwere Hypothek vor den noch ausstehenden zwölf Saisonspielen.

„Ich tue mich schwer damit, mich mit dem zu identifizieren, was in der ersten Halbzeit war. Das war gar nichts“, sagte TSG-Trainer Wolfgang Guja. Seine Mannschaft trat in den ersten 45 Minuten auf dem heimischen Kunstrasen mutlos auf, überließ den Gästen zu großen Teilen das Feld. „Wir hatten mehr Ballbesitz, waren bestimmender und haben etwas versucht“, sagte SGSE-Trainer Marius Müller. Und trotzdem war es insgesamt ein Derby mit wenigen Höhepunkten. „Irgendwie war es ein langweiliges Spiel“, meinte Gästekapitän Thilo Baier. „Den Fernseher hätte man wohl ausgemacht. Wir hatten insgesamt einen Tick mehr vom Spiel, waren aber nach vorne nicht gut.“

In den ersten 20 Minuten diktierte die SGSE das Derby. Öhringen beteiligte sich kaum am Spiel, verteidigte und verlor den Ball schnell wieder. Die Gäste machten aber nicht allzu viel daraus. In der 24. Minute verfehlte Robin Winkler das Tor knapp. Zwei Minuten später traf dann aber Fabio Roth mit einer schönen Direktabnahme zum 1:0. Es war der erste Landesliga-Treffer des Torjägers, der die Vorrunde verletzt verpasste. Seien Genesung tut der SGSE ebenso wie die Rückkehr von Mittelfeldspieler Valentin Gronbach sichtlich gut. Allerdings schalteten die Gäste wie schon zuletzt beim Heimspiel gegen Oeffingen nach der Führung etwas zurück. Öhringen fehlten die Mittel, dies zu nutzen. Ein harmloser, weil leicht geblockter Abschluss von Alessandro Hatzis (30.) und ein ebenso abgeblockter Schuss von Rade Jovanovic (42.) waren die einzigen annähernd guten Möglichkeiten für Öhringen.

„Ich bin auch etwas lauter geworden in der Halbzeit. Ich musste deutlich machen, dass es nichts war“, sagte Guja. Er fand Gehör. Seine Mannschaft trat in Halbzeit zwei deutlich aggressiver auf, war körperlich präsenter in den Zweikämpfen. Doch die Durchschlagskraft fehlte, auch weil einige falsche Entscheidungen getroffen wurden. Die beste Möglichkeit hatte Amin Yazji (66.). Sein Schuss ging aber über das Gehäuse. Ein Freistoß von Hatzis blieb in der Mauer hängen. Die Gäste waren in der zweiten Halbzeit in erster Linie durch Konter gefährlich. Bei einem lief Christian Baier Philipp Schropp davon und schloss in der 83. Minute zum 2:0-Endstand ab. Kurz darauf musste der Stürmer nach einem Foul von Lars Krenkler verletzt ausgewechselt werden. „Das trübt den Sieg etwas“, sagte Müller.

Den obligatorischen „Derbysieger“-Jubel hatte die SGSE nicht angestimmt. Die Mannschaft ist sich ihrer Lage durchaus bewusst. „Wir mussten heute, sonst wäre der Klassenerhalt nicht mehr realistisch gewesen“, sagte Thilo Baier. An anderer Stelle fiel auch das Wort „Pflichtsieg“. Dabei sieht es nach dem vierten Saisonsieg tabellarisch nicht mehr so düster für die SGSE aus. Durch die gleichzeitige Niederlage des TSV Pfedelbach gegen Schwäbisch Hall zog Sindringen/Ernsbach am Lokalrivalen vorbei. „Für uns war das ein kleiner Schritt“, sagte Müller. „Wir müssen aber noch viele gehen. Es war ein chancenarmes Spiel, in dem wir eine gute, geschlossene Teamleistung gezeigt haben.“

Damit hielt sich seine Mannschaft alle Möglichkeiten auf den Klassenerhalt offen. Deshalb gab es auch genügend Grund zur Freude. Dazu gibt es bei den Öhringern derzeit keinen Anlass – nach drei Kellerduell-Niederlagen in diesem Jahr. Freude und Frust liegen eben manchmal ganz nah beieinander.


 

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